Parkour

„Parkour ist so was wie Fliegen. Es macht dich frei, weil du alles, was rumsteht, Bauzäune, Mauern, Mülleiner, Garagen meinetwegen, das ganze Zeug eben, überspringst. Du machst keine Umwege. Du lässt dich nicht aufhalten von irgendwas. Du steckst so total in deinem Körper, stellst deinen Kopf auf leer und gleichzeitig irgendwie auf alles, ja, auf alles, und dann weißt du's. Du weißt, was dran ist. Du reagierst auf jedes Ding, das vor dir auftaucht. Und dann: Passement.“ [Dipper, Asphaltspringer]

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Le Parkour
– l'art du déplacement [dt: die Kunst der Fortbewegung] ist eine Sportart, die von dem Franzosen David Belle begründet wurde.

Bei Parkour geht es darum, dass der Teilnehmer, der so genannte „Traceur“ (frz: „der den Weg ebnet“ oder „der eine Spur legt“), den effizientesten und schnellsten Weg von A nach B nimmt und dabei sämtliche Hindernisse, die ihm im Weg liegen, überwindet: Bauzäune, Mauern, Pfützen, Papierkörbe, Blumenbeete Bänke und Mülltonnen. Sogar Litfasssäulen, Garagen und unter Umständen Hochhäuser und Hochhausschluchten werden übersprungen und überklettert.

Parkour liegt eine besondere Philosophie zugrunde. So ist die Sportart im Gegensatz zu den meisten anderen nicht wettbewerbsorientiert. Der Begründer David Belle sieht Parkour weniger als Sportart, sondern vielmehr als kreative Kunst, die dem Einzelnen dabei hilft, die eigenen Grenzen, die einem durch Körper und Umwelt gesetzt werden, zu erkennen und zu überwinden. Parkour ist eine Zurückeroberung des urbanen Raumes, der in unserer Zeit zunehmend für private und vor allem kommerzielle Zwecke benutzt wird.

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